Erfolg am Markt – Balance zwischen Unternehmertum und staatlichen Rahmenbedingungen
Welche agrarpolitischen Instrumente schaffen den grössten Mehrwert für die Schweizer Landwirtschaft? Prof. Dr. Bernard Lehmann beleuchtet das Zusammenspiel von Direktzahlungen, Absatzförderung, Strukturverbesserungen und Grenzschutz und deren Einfluss auf die Wertschöpfung.
Direktzahlungen, Absatzförderung, Strukturverbesserungen und Grenzschutz – agrarpolitische Massnahmen verfolgen eigene Ziele und entfalten unterschiedliche Wirkungen. Doch welcher Instrumentenmix schafft die besten Voraussetzungen, um maximale Wertschöpfung in der Schweizer Landwirtschaft zu fördern? In seinem Referat beleuchtet Prof. Dr. Bernard Lehmann, wie eine ausgewogene Balance zwischen Unternehmertum und staatlichen Eingriffen die Wertschöpfung in der Schweizer Landwirtschaft fördern kann.
Über den Referenten
Prof. Dr. Bernard Lehmann ist seit 2022 Stiftungsratspräsident des Forschungsinstituts für biologischen Landbau FiBL Schweiz. Von 2011 bis 2019 war er Direktor des Schweizer Bundesamts für Landwirtschaft BLW – zuvor über 20 Jahre Professor für Agrarökonomie an der ETH Zürich. Zudem engagiert er sich im High Level Panel of Experts on Food Security der Vereinten Nationen, als Vorsitzender der Plattform Wissenschaft und Politik der Schweizerischen Akademien der Wissenschaften sowie der ETH Science-Policy Interface und im Vorstand der Nestlé Foundation Alimentarium. Ursprünglich absolvierte der aus der Landwirtschaft stammende Lehmann ein Studium der Agrarwissenschaften.
Sprechende (1)
Prof. Dr. Bernard Lehmann
Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL , Stiftungsratspräsident