Wie wirtschaftlich ist eine grasbasierte Milch- und Fleischproduktion?
Sind Produkte aus Grasfütterung trotz Direktzahlungen teurer? Dipl. Ing.-Agr. ETH Christian Gazzarin sagt ja und beleuchtet Kosten, Ökosystemleistungen, wirtschaftliche Auswirkungen und zeigt Optimierungspotenziale auf.
Dipl. Ing.-Agr. ETH Christian Gazzarin stellt die Hypothese «Je mehr «Gras» gefüttert wird, desto teurer ist das Produkt, trotz Direktzahlungen» auf und zeigt in seinem Referat interessante Fakten zu dieser Hypothese. Zum Beispiel damit verbundene Ökosystemleistungen (Biodiversität, Humusaufbau, Landschaftsbild), die Gründe der hohen Kosten, wie diese reduziert werden können und wie die wirtschaftlichen Auswirkungen auf den Betrieb sind. Er zeigt auch Möglichkeiten zur Optimierung und was die besten Betriebe anders machen.
Über den Referenten
Dipl. Ing.-Agr. ETH Christian Gazzarin arbeitet im Forschungsbereich Nachhaltigkeitsbewertung und Agrarmanagement bei Agroscope. Dabei beschäftigt er sich intensiv mit Unternehmensführung und Wertschöpfung. In seiner Arbeit verfolgt er die Vision, eine ökologische und tiergerechte Nutztierhaltung mit ökonomischen Anforderungen zu verbinden. Kostenrechnungen in Produktionssystemen mit Wiederkäuerhaltung sind dabei ein Schwerpunkt. Er studierte Agrarwirtschaft an der ETH Zürich und arbeitet seit mehr als 25 Jahren bei Agroscope.
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